Lou van Wildern teast den dicken Auster

 

Vier Versionen eines Lebens
Ob das spannend ist? Paul Auster hat definitiv genug Einfälle für alle Versionen seines Alter Egos Archibald Ferguson, der im Amerika der 50er und 60er Jahre aufwächst.

So unterhaltsam und klug schreibt Auster, dass man (fast) keine Seite missen möchte. Ein Fuchs ist er außerdem, der weiß, wie man seine Leser bei der Stange hält. Denn neben den Rassenunruhen und der Studentenbewegung gilt Archibalds nicht nachlassendes Interesse dem Sex und allen ihm innewohnenden Möglichkeiten des Glücks und Unglücks.

Der Reichtum dieser Leben ist mindestens genau so interessant, wie die Antwort auf die Frage, welcher der vier Archibalds denn den 1200 Seiten starken Romans überleben wird. Denn nur einer kann gewinnen.

 

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